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Ich lese immer wieder von PV-Modulen und Sonnenkollektoren. Was ist der Unterschied?

PV steht für Photovoltaik, also Solarstrom. Von Modulen spricht man üblicherweise nur in diesem Zusammenhang.
Der Begriff Kollektor wird für die thermischen Sonnenkollektoren zur Wassererwärmung verwendet.

Was heißt Kilowatt peak (kWp) oder Watt peak (Wp)?


"Peak" ist Englisch für "Spitze" und bezeichnet die Nennleistung der Module unter Standard-Testbedingungen. Festgelegt sind diese mit 1.000 Watt Einstrahlungsleistung auf einem m² Fläche, Temperatur der Zelle 25ºC und AM = 1,5. Letzteres heißt, dass der Sonnenstrahl auf seinem Weg das 1,5-fache der Atmosphärendicke (AM = Air mass) der Erde durchdringt. All diese Bedingungen sind real selten; die reale Leistung weicht also von den Nennwerten ab.

Welche Voraussetzungen sollte mein Dach für eine Solarstromanlage erfüllen?

a) Die freie Fläche Ihres Daches sollte möglichst wenig Schatten durch Antennen, Gebäude, Kamine etc. ausgesetzt sein.
b) Die geneigte Fläche weist idealerweise Richtung Süden, aber auch Süd-Ost bis Süd-West ist gut. Im Sinne eines möglichst hohen Eigenverbrauchs, kann die Anlage auch auf das Ost- und das West-Dach aufgeteilt werden. Auch Flachdächer sind geeignet, man verwendet dazu spezielle Aufständerungsmethoden.

Ist für eine Solarstromanlage eine Baugenehmigung notwendig?

Für Photovoltaikanlagen auf der Dachfläche, an der Fassade oder auf Flachdächern ist keine Baugenehmigung erforderlich. Zu beachten sind eventuelle Denkmalschutzvorschriften.
Für Freilandanlagen gelten als Rahmenbedingungen:
• der Flächennutzungsplan
• der Bebauungsplan bzw. die Baugenehmigung

Wieviele kWh wird meine Anlage im Jahr einbringen?

Als Planungshilfe dienen folgende Werte: 900-1000 kWh pro Jahr je kWp installierte Leistung in Süddeutschland. Die tatsächliche Leistung hängt aber natürlich von einigen Rahmenbedingungen ab:
• wie ist die Anlage ausgerichtet (Südlage?)?
• welche Neigung hat das Dach?
• welche Einstrahlungswerte hat der Standort?  und
• wie sonnig war das Jahr?

Wie lange hält eine Photovoltaikanlage?

Der Hersteller gibt eine Leistungsgarantie von 25 Jahren auf die Solarmodule. Die Wechselrichter haben eine fünfjährige Werksgarantie, die in 5-Jahresschritten bis auf 20 Jahre verlängert werden kann. Allgemein geht man heute von einer Anlagenlebensdauer von mind. 25 Jahren und mehr aus.

Soll ich den erzeugten Strom erst selbst im Haus verbrauchen?


Ja, auf jeden Fall! Da die heutigen Einspeisevergütungen unter den Strombezugspreisen liegen ist es sinnvoll, einen möglichst hohen Eigenverbrauch zu realisieren. Dadurch müssen Sie weniger teuren Strom einkaufen und ersparen sich dadurch hohe Stromkosten, die zusätzlich einer jährlichen Preiserhöhung unterliegen. Um die Eigenverbrauchsquote noch mehr zu steigern, setzen wir Speicher ein, die den überschüssig produzierten Strom in entsprechende Akkus laden und dann zur Verfügung stellen, wenn die Photovoltaikanlage keinen Strom mehr produziert, z.B. nachts.

Was ist hinsichtlich einer Verschmutzung der Module zu beachten?

Die Module werden durch Regen gereinigt, wenn sie auf einem Schrägdach oder auf einem Flachdach mit einer Neigung von mindestens 20° befestigt sind. Die Module haben dann also einen Selbstreinigungseffekt. Blätter von nahen Bäumen sollten aber immer möglichst schnell entfernt werden. Denn schon die Verschattung einzelner Zellen eines Moduls hat erhebliche Ertragsverluste zur Folge. Alle fünf Jahre sollten die Module allgemein überprüft werden.

Wie viel Wartung braucht die Solarstromanlage?

Da keine wartungsintensiven Bauteile existieren, ist allgemein keine oder nur sehr wenig Wartung, z.B. in Form eines Frühjahr-Checks, nötig. Anhand des Einspeisezählers oder der Bilanzierung mit Computer/ Datenlogger sollte regelmäßig überprüft werden, wie plausibel die Ertragswerte sind. Ausfälle können mit dieser Kontrolle rasch erfasst werden.

Zerstört Hagelschlag die Module?

Für die Module wird nicht nur ein gehärtetes Spezialglas verwendet, es wird zu Testzwecken auch mit Eiskugeln beschossen. Es handelt sich um Tests nach IEC-Norm, die mit Eiskugeln von 12,5 mm bis zu 35 mm Durchmesser durchgeführt werden; die Auftreffgeschwindigkeit hat einen Höchstwert von 140 km/h. Hagelschlag stellt generell daher eine sehr geringe Gefahr für die Module dar.

Was passiert, wenn der Blitz einschlägt?

Ein Blitzschlag kann eine Solarstromanlage zerstören. Allerdings wird die Wahrscheinlichkeit eines direkten Blitztreffers auch durch die Anlage nicht erhöht. Eher wird die Solaranlage durch einen Blitzschlag in der Nähe zerstört (Überspannung). In die Wechselrichter wird daher ein Überspannungsableiter integriert.

Rentiert sich eine Nachführanlage?

Sie können damit bis zu 30 % mehr Erträge erhalten, denn die Anlage wird dem Sonnenstand permanent nachgeführt. Für aufdachmontierte Anlagen ist eine Nachführung nicht empfehlenswert. Auch bei anderen Anlagen ist der finanzielle Nutzen der Mehrerträge mit dem relativ hohen Aufwand - für Bau und Statik der Nachführung - vorher gegenzurechnen.

Stichwort Fördermittel - können Sie mir Hinweise geben?

Weitere Informationen zu Förderungsmöglichkeiten finden Sie unter:

http://www.energiefoerderung.info
www.solarserver.de/geld.html und
http://www.kfw.de unter Bauen, Wohnen, Energie sparen

Entwicklung der Solarstromtechnik

Wussten Sie schon, dass der Grundstein für die moderne Solarstromtechnologie bereits im Jahr 1839 gelegt wurde? Alexandre Edmond Becquerel entdeckte, dass bei der Einstrahlung von Licht auf bestimmte Strukturen eine elektrische Spannung erzeugt werden kann, ein photovoltaischer Effekt ("photo" = griech. Licht, "volt" für die Einheit der Spannung). Physiker wie Albert Einstein (1921 Physik-Nobelpreis für die Deutung des Photoeffekts) trugen mit weiteren Forschungsergebnissen zur Weiterentwicklung bei, die schließlich zur ersten Solarzelle der Amerikaner Chapin, Fuller und Person auf Basis von Silizium führte.

Vom Weltraum zum normalen Haushalt

Anfangs, in den 50er Jahren, wurde die Solarzelle nur im Weltraum erprobt und genutzt - wie übrigens heute noch! Mit der Ölkrise in den 70ern stieg das Interesse an erneuerbaren Energien. Im Zuge der technischen Entwicklung und der Einführung von Förderprogrammen sanken die Produktionskosten erheblich. Heute wird die Solarstromtechnik in verschiedensten Formen genutzt - vom Taschenrechner bis zum Solarkraftwerk - und wird als Baustein einer umweltverträglichen Energieversorgung immer wichtiger.

(Quelle: IBC-Solar AG)

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